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Wolfgang Schischek bei seiner Abschiedsrede
Wolfgang Schischek bei seiner Abschiedsrede

NEUE FÜHRUNG UND 160-JAHR JUBILÄUM BEI KBA-MÖDLING

Nach 43 Jahren Firmenzugehörigkeit, davon über 30 Jahre als Vorstand, verabschiedete sich Wolfgang Schischek am 20. März 2009 bei einem Fest im Technischen Museum Wien in den Ruhestand und stellte seinen Nachfolger vor. Gleichzeitig konnten die Gäste zur Feier des 160-jährigen Firmenjubiläums einen Blick auf die letzten 40 Jahre der Firmengeschichte werfen.

Etwa 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der eigenen Mitarbeiterschaft waren gekommen, um Wolfgang Schischek, der in seiner mehr als 30-jährigen Vorstandstätigkeit die Geschicke der KBA-Mödling maßgeblich beeinflusst hat, im ansprechenden Ambiente des Technischen Museums gebührend zu verabschieden. Auch Vertreter der Bundes- und Landesregierung waren der Einladung gefolgt und so konnte Schischek Bundesminister Rudolf Hundstorfer,Staatssekretärin Christine Marek und  Landesrätin Dr. Petra Bohuslav begrüßen.

1980 war Schischek als Vorstand an die Spitze der KBA-Mödling getreten. Das Unternehmen erzielte damals mit rund 550 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 250 Mio ATS (ca. 18 Mio.Euro). Im vergangenen Jahr erwirtschaftete KBA-Mödling mit rund 800 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 175 Mio Euro und hat somit eine beeindruckende Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Als Meilensteine auf dem Weg dorthin bezeichnete Schischek in seiner Rede den Zuschlag für den Bau sämtlicher Anleger für alle Bogenoffsetmaschinen im Konzern 1994, die Errichtung eines eigenen Zylinderfertigungswerk in Ternitz 1995 sowie die Übernahme des kompletten Wertpapiermaschinenprogramms im Jahr 2003.

Seitens der Konzernleitung würdigte der Vorstandsvorsitzende DI Albrecht Bolza-Schünemann in seiner Festrede die Bedeutung der größten Tochtergesellschaft des Konzerns und dankte dem scheidenden Vorstand für seinen jahrzehntelangen Einsatz für das Unternehmen. Besonders geehrt fühlte sich Wolfgang Schischek durch die Laudatio des „Seniorchefs" Dr. Hans-Bernhard Bolza-Schünemann, der ihm während seiner gesamten Berufslaufbahn ein Vorbild war. So war es Schischek auch ein persönliches Anliegen, das erste Exemplar seines Buches „Historie /Augenblick/ Perspektive – Eine imaginäre Zeitreise durch die Werkshallen der KBA-Mödling AG" , das im Rahmen der Feierlichkeit erstmals präsentiert wurde,  Dr. Bolza-Schünemann persönlich zu überreichen.

Die Verdienste des scheidenden Vorstandsvorsitzenden erfuhren auch eine Ehrung von öffentlicher Seite: Staatssekretärin Marek überreichte das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Repubik Österreich. Auch Schischek seinerseits hatte ein Geschenk mitgebracht: der Direktorin des Technischen Museums, das 2009 sein 100-jähriges Bestehen feiert, überbrachte er eine historische Druckmaschine, die fortan in den Ausstellungshallen von Besuchern bewundert werden kann.

Als Nachfolger per 01. April 2009 stellte Schischek  DI Achatz, der bereits über 10 Jahre KBA Erfahrung gesammelt hat, davon sieben Jahre als Vorstand für den technischen Bereich, vor. In seiner Antrittsrede dankte Achatz für das Vertrauen und betonte, dieser Herausforderung an der Spitze eines leistungsfähigen Teams mit voller Motivation zu begegnen.

Für die KBA-Mödling geht mit dem Ausscheiden von Wolfgang Schischek auch eine lange Familienära in der Unternehmensleitung zu Ende, da bereits sein Vater, Ing. Alfred Schischek, das Unternehmen 24 Jahre lang geführt hatte.  Schischek wird seine langjährige Erfahrung aber weiterhin als stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats bei der KBA-Mödling einbringen.

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