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Vorstand und Arbeitnehmerseite einigen sich auf Eckpunkte
Streik bei der KBA-Mödling AG ist beendet

Sozialplanverhandlungen beginnen schon morgen

In einer langen Sitzung am 10. Februar 2014 haben sich der Vorstand und die
Arbeitnehmervertreter der KBA-Mödling AG im Hinblick auf die Neuausrichtung der österreichischen Standorte Mödling und Ternitz und des ursprünglich geplanten Abbaus von bis zu 460 Arbeitsplätzen auf wichtige Eckpunkte geeinigt, wobei das Konzern-Restrukturierungsprogramm „Fit(at)All" im Grundsatz erhalten bleibt.

In einer Betriebsversammlung stimmten die Arbeitnehmer der KBA-Mödling AG heute Morgen mehrheitlich dem ausgehandelten Kompromiss zu. Der seit Donnerstagmittag vergangener Woche anhaltende Streik der Belegschaft der KBA-Mödling AG wurde mit sofortiger Wirkung beendet. Bereits am morgigen Mittwoch sollen Sozialplanverhandlungen aufgenommen werden.

Das Verhandlungsergebnis beinhaltet folgende Eckpunkte:

  1. Anstelle der ursprünglich geplanten 460 Mitarbeiter sollen unter der Voraussetzung der erwarteten Geschäftsentwicklung im Wertpapierbereich und der angestrebten Erschließung neuer Geschäftsfelder nur 385 Mitarbeiter an den österreichischen Standorten Mödling und Ternitz abgebaut werden.

  2. Den Streikenden wächst aus der Streikteilnahme kein Nachteil. KBA-Mödling übernimmt die Entgeltfortzahlung für die Streikdauer bis einschließlich 11.02.2014, 08.30 Uhr.

  3. Aufgrund der unzureichenden Auslastung werden 65 Mitarbeiter (abzüglich bereits im Herbst 2013 gekündigter Mitarbeiter) kurzfristig freigesetzt. Weitere Kündigungen aufgrund der im „Fit&All"-Programm vorgesehenen Verlagerungen von Fertigungs- und Montagetätigkeiten an andere KBA-Standorte werden frühestens ab 01. Juli 2014 ausgesprochen, wobei der Vorstand der KBA-Mödling davon ausgeht, dass der wesentliche Teil des Personalabbaus im 4. Quartal 2014 und im ersten Halbjahr 2015 erfolgt.

  4. Für freigesetzte Mitarbeiter wird eine Arbeitsstiftung eingerichtet. Für den noch
    auszuhandelnden Sozialplan wird eine Laufzeit von fünf Jahren angestrebt.

  5. Die ursprünglich von den Arbeitnehmervertretern in Mödling geforderte
    Rückverlagerung der im KBA Stammwerk in Würzburg gefertigten
    Wertpapierdruckanlagen nach Mödling ist dagegen vom Tisch.

Vorstand und Aufsichtsrat der KBA-Mödling begrüßen die Einigung nach intensiven Verhandlungen. Beide Gremien halten den gefundenen Kompromiss ohne Gewinner und Verlierer für wichtig, um die KBA-Mödling AG und die gesamte KBA-Gruppe bald wieder auf Erfolgskurs zu bringen.

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